Erste Ideenwerkstatt Burggrafenstraße

(Fotos von Christiane Schwarz/Jens Stachowitz)
Nachdem am 26. Juni 2017 im Depot Talstraße die Stadt Aachen zur Auftaktveranstaltung bezgl. der Planung und Gestaltung des Gebietes Burggrafenstraße/Wiesental eingeladen hatte, dem etwa 100 Menschen gefolgt waren - davon etliche aus unserer 2. Gruppe - fand hierzu am 8.
Juli 2017 die erste Ideenwerkstatt in der Nadelfabrik statt.
Unter den ca. 20 Teilnehmern waren auch Mitglieder
unserer Genossenschaft, größtenteils aus der 2. Gruppe, als Hauptinteressenten innerhalb der LebensWeGe an diesem Projekt. In immer wechselnden Kleingruppen wurden 6 Themenbereiche erörtert, die zuvor kurz von den Mitgliedern der Stadt Aachen erläutert wurden:
- Mobilität
- Energie/Wärme
- Bewohnerstruktur
- Gemeinschaft/Kooperation
- öffentliche Grünflächen und Plätze
- Bautypologie
Die Kleingruppenarbeit folgte immer dem gleichen Schema: individuelle aktuelle Lage (Wie wohne, heize, bewege ich mich heute fort? etc.), dann Ideen, Konzepte (Was wünsche ich mir, kann geändert werden...?) und schließlich die Frage, wie die Umsetzung dieser Konzepte geschehen kann. Am Ende jedes bearbeiteten Themenbereiches stellten die einzelnen Kleingruppen dem Plenum ihre Ergebnisse auf Stellwänden dar.

Warum das alles?
Wegen des positiven Einflusses auf das Quartier hat die Stadt ein Interesse daran, ihre Grundstücke an Wohnprojekte mit Gemeinschaftssinn zu vergeben. Die Grundidee ist, nicht nur Bauprojekte, sondern das gesamte Quartier gemeinschaftlich mit allen Interessierten, Anwohnern und weiterenAkteuren vor Ort zu entwickeln. Die gewoge AG wird in diesem Bereich klassischen Wohnungsbau umsetzen, so dass ein Mix von unterschiedlichen Wohnformen entstehen kann. Die Stadt will die Bildung der Bau- und Wohngruppen
gezielt fördern und sie wird in mehreren Teilschritten einen Bebauungsplan entwickeln, der auf die Belange sowohl der Bau-/Wohngruppen als auch der gewoge AG Rücksicht nimmt. Die gewoge AG bebaut aktuell das gegenüberliegende Grundstück und wird auch das unmittelbar benachbarte Grundstück bebauen.

Wie geht es weiter?
Was in der ersten Ideenwerkstatt begonnen wurde, wird in der zweiten fortgesetzt werden. Frau Hildersperger von der Stadt Aachen wird zusammen mit anderen fachlich zuständigen Verwaltungsmitarbeiter(innen) alternative städtebauliche Vorentwürfe fertigen, die im nächsten Workshop am 02.09.17 diskutiert werden sollen. Es geht also weiterhin darum, gemeinsam mit den Wohninteressierten und der Anwohnerschaft ein städtebauliches Konzept auf den Flächen der Stadt und der gewoge AG zu entwickeln. Dieses Konzept wird die Grundlage für das Bauleitplanverfahren sein. Auch diese zweite Ideenwerkstatt ist offen für jeden. Um Anmeldung wird gebeten unter
Angelika.Hildersperger@ mail.aachen.de


Gemeinsames Wochenende der 2. Gruppe im Kloster Steinfeld

Vom 23. bis zum 24.07.2016 verbrachte unsere

Gruppe mit 18 Teilnehmern ein Arbeitswochenende

in der Eifel.  Morgens war das Thema das nähere persönliche Kennenlernen, nachmittags ging es um unsere Vorstellungen zum gemeinsamen Wohnen.

Schon während der gemeinsamen Arbeit und erst recht im nach hinein erwies sich das Wochenende als eine wichtige Etappe in unserem Gruppenprozess.

Am Vormittag lag der Schwerpunkt, neben einigen

Aufwärmübungen, auf dem Finden eines Symbols, das zum Ausdruck bringen sollte, was die/der Betreffende zurzeit mit dem Projekt verbindet.

 

Es konnten sowohl Objekte als auch Zeichnungen verwendet werden. Die gefundenen Objekte erwiesen sich zum Teil als selbst erklärend. Besonders interessant waren die Gespräche, in denen die/der Betreffende die Bedeutung ihres Symbols näher erläuterten. Einerseits überraschte die Vielfalt der Objekte, anderseits ergaben sich auch Übereinstimmungen. 

 

Das folgende Nachmittagsprogramm umfasste 3 Blöcke.

1. Was reizt dich besonders daran in der Hausgemeinschaft 

zu wohnen? Motivation

2. Welche Erfahrungen hast du im Zusammenleben mit anderen gemacht?

3. Welche Hoffnungen und Befürchtungen hegst du?

In der Schlussrunde wurde einmütig Zufriedenheit über den Verlauf des Tages geäußert. Man war einhellig der Meinung, dass möglichst zeitnah

eine Fortsetzung in Form eines Projekttages erfolgen sollte.


Die "zweite Gruppe" der LebensWeGe Aachen macht sich auf den Weg

 

 

 

Nach der Infoveranstaltung in der Nadelfabrik im Februar 2014 war das Interesse an diesem Modell des gemeinsamen Wohnens so groß, dass sich hieraus eine neue Gruppe zusammengefunden hat. Diese Gruppe besteht zurzeit aus ca. 30 Mitgliedern.

Einige sind bereits der Genossenschaft beigetreten, andere überlegen noch, ob und wann sie diesen Schritt gehen werden.

 

Seit April 2014 finden regelmäßig einmal im Monat Arbeitstreffen statt.

 

 

 

Nach einem sehr produktiven Workshop im Juli 2015 haben sich nun innerhalb der zweiten Gruppe Kleingruppen gebildet,die Konzepte erarbeiten, wie wir unser Ziel, das gemeinsame Wohnen und Leben in einem Haus unter dem Dach der Genossenschaft, verwirklichen können.

Es gibt nun:

  • die Finanzgruppe
  • die Grundstücksgruppe
  • die Wohnkonzeptgruppe
  • und die Organisationsgruppe

Diese Gruppen werden sich regelmäßig treffen und dann beim monatlichen Arbeitstreffen den anderen von ihrer Arbeit und den Ergebnissen berichten. Es wird spannend.


Künftig sind zusätzlich zu den monatlichen Arbeitstreffen noch regelmäßige Stammtischtreffen für das gemütliche Miteinander geplant.

 

Die Freizeitplanungsgruppe, die es bereits gab, ist weiter aktiv und hat wieder einige Ideen, wie wir gemeinsam Zeit verbringen und uns dabei immer besser kennenlernen können.

Wir sind bisher zusammen gewandert und Rad gefahren, haben mehrmals Boule gespielt, eine Stadtrallye gemacht, eine ehemalige Zeche besucht und gemeinsam gefrühstückt.

Außerdem haben einige von uns ein Wochenende in Krekel in der Eifel verbracht und uns dabei von einer neuen Seite kennengelernt. Weil uns dieses Wochenende so gut gefallen hat, werden wir die Fahrt voraussichtlich im nächsten Jahr wiederholen.